Ballade - Gedichtformen


Inhalt

Ballade
Dramatische Erzählgedicht
Merkmale
1.Balladeninhalt
2. Schauplatz
3. Handlung
4. Die Personen-
gestaltung
5. Erzähltechnik
Der Erlkönig
Arbeitsaufgaben
Literarische Erörterung

Ballade

Als erzählende Versdichtung nimmt die Ballade eine Sonderstellung innerhalb der Lyrik ein. Sie verbindet lyrische (Reim, Vers, Strophe), epische (Erlebnisschilderung) und dramatische (Dialog) Gestaltungsmittel.









Dramatische Erzählgedichte

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Die Balladen greifen vor allem seit dem 18. Jahrhundert (französische Revolution) zeitkritische, politische und soziale Themen auf. Sie sind eigentlich wirksam gestaltete Protestsongs gegen soziale und politische Missstände.
Balladen sind beim ersten Durchlesen nicht immer sehr leicht zu verstehen, weil sie den Inhalt, die konkreten Ereignisse nur sehr sprunghaft und unvollständig wiedergeben. Man ist gefordert wie ein Kriminalist mehrere Spuren zu verfolgen, bis man die Vorgänge verstanden hat. Ein erster Schritt im Umgang mit Balladen ist daher das Verfassen einer Inhaltsangabe.


Merkmale der Ballade

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  1. Inhalt - Problemgehalt - Stoff

    Balladen gestalten sehr oft außerordentliche Ereignisse, z.B. Konflikte zwischen Menschen und übernatürlichen Mächten. Oft vermittelt sie eine Auseinandersetzung auf Leben und Tod.. Bedrohungen und Gefahren tragen zur weiteren düsteren Grundstimmung bei. Die Erzählzeit ist zumeist kurz (Minuten). Stoffquellen können Sagen oder geschichtliche Ereignisse sein, unheimliche Naturvorgänge oder gesellschaftliche Zustände.
  2. Schauplatz

    Die Schauplätz liegen eher in der Natur. Sie sorgen zusammen mit der Handlungszeit (abends, nachts) für eine unheimliche Stimmung. Näher erklärt oder beschrieben werden die Handlungsorte fast nie, um der Fanatasie des Lesers freien Lauf zu lassen
  3. Handlung

    Der Erzähl- und Handlungsaufbau beginnt oft unvermittelt. Es werden weder die Personen vorgestellt, noch Zusammenhänge erklärt. Diese muss sich der Leser selbst erschließen. Daraus entsteht Spannung.
    Dialoge und direkte Reden vergegenwärtigen die Handlung , versetzen den Leser direkt ins Geschehen, besonders durch Fragen und Ausrufe, etwa am Höhepunkt der Ereignisse. Zeitabschnitte werden übersprungen (Raffung). Daher ist das Erzähltempo rasch und das Ende kommt abrupt und überraschend - ohne weiteren Erzählkommentar.
  4. Die Personengestaltung

    Die Personenkonstellation, oft nur Spieler- und Gegenspieler ergibt sich aus einem Interessenkonflikt zwischen einem Menschen und einer außernatürlichen, magischen Gestalt oder einer irdischen Gewalt (z.B. einem Tyrannen).. Selten siegt dabei der Mensch.
    Das Äußere von Personen, Schauplatz, Kleidung wird kaum beschrieben, allenfalls kurz in wenigen Adjektiven angedeutet. Gedanken, Absichten, Gefühle und Stimmungen hingegen werden im Dialog szenisch vergegenwärtigt. Auch, was die Personen anbelangt, bleibt viel der Vorstellungskraft des Lesers überlassen.
  5. Erzähltechnik

    Balladen sind Erzählungen in Gedichtform. Der Erzähler tritt allerdings nicht immer in Erscheinung. In Dialogen wird das Geschehen szenisch dargestellt. Für den Fortgang der Handlung unwesentliche Details werden weggelassen, die Raffung wird hier als Grundprinzip angewandt. Ich- und Er- Sie- Es - Perspektive sind möglich. Das lyrische Ich tritt in den Hintergrund.

Der Erlkönig



Beispiel - Goethes - Erlkönig

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Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht 5
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? -
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. -

"Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir; 10
Manch bunte Blumen sind an dem Strand;
Meine Mutter hat manch gülden Gewand."

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? -
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind; 15
In dürren Blättern säuselt der Wind. -

"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn,
Und wiegen und tanzen und singen dich ein." 20

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? -
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau;
Es scheinen die alten Weiden so grau. -

"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt; 25
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! -

Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind, 30
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.






Arbeitsaufgaben:


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1. Inhalt

Strophe
Beteiligte Personen
Vorgänge oder Gesprächsthemen (außen)
Stimmung der Personen (innen)
1
Vater und Kind
Der Vater reitet mit seinem Sohn im Arm auf einem Pferd.
Das Kind fühlt sich sicher in den Armen seines Vaters.
Der Vater ist fürsorglich um seinen Sohn bemüht.
2
Vater, Kind, Erlkönig
Das Kind beginnt zu fantasieren. Es sieht den Erlkönig.
Der Vater fragt besorgt. Der Sohn gibt eine Frage zur Antwort:
"Siehst Vater, du den Erlkönig nicht?"
Das Kind hat Angst. Der Vater ist besorgt.
3
Der Erlkönig
Verführung des Knaben
unheimlich, Angst, das Kind fühlt sich bedroht
4
Ergänzen Sie die Tabelle.


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2. Welche Schauplätze sind auszumachen?
Wald, Bauernhof

3. Wie ist die Handlung aufgebaut?
Siehe dazu auch Inhaltstabelle. Die Handlung ist dramatisch und gerafft, steigert sich bis zum Schluss. Den inhaltlichen Höhepunkt bildet die Verführung des Knaben durch den Erlkönig. Das Ende ist tragisch. Der Sohn stirbt, er erliegt den Verführungen. Sehr viele Auslassungen lassen dem Leser freien Raum für die eigene Fantasie. Ein Theaterstück entsteht im Kopf. Wie sieht es aus?

4. Welche Personenkonstellationen ergeben sich?
Vater / Sohn Sohn/ Erlkönig Vater/ Erlkönig Konflikt: Vater und Sohn/ Erlkönig

5. Welche Erzähltechniken werden angewandt.
Ein allwissender Erzähler steht dezent im Hintergrund. Es wird aus der Er- Perspektive des Vaters berichtet. Die Perspektive ist wie in einer Rahmenerzählung nur am Anfang und am Ende des Gedichtes sichtbar. Dazwischen läuft das Drama in Dialogform ab. Die Raffung der Geschehnisse erfolgt zwischen den Dialogen durch Auslassungen. Die Dialogsituationen erfolgen in zeitlicher Deckung. Die erzählte Zeit in den Dialogen entspricht der Erzählzeit.






Arbeitsschritte beim Verfassen einer literarischen Erörterung





Inhalt

Methodische Schritte beim Verfassen einer Inhaltsangabe

Gestaltung der Personen (Figuren) der Handlung

Äußere und innere Vorgänge

Aspekte der Zeitgestaltung in Erzähltexten

Anfang und Ende der Erzählung

Möglichkeiten der Erzählperspektive

Schema des Interpretationsablaufs

Schreibregeln für den Interpretationsaufsatz

Gesichtspunkte bei der Erschließung von Texten erzählender Prosa


Methodische Schritte beim Verfassen einer Inhaltsangabe



  1. Man markiert die Textgliederung, welche die einzelnen Abschnitte der Handlung bezeichnet, und notiert dann stichwortartig, welche handelnden Personen auftreten und wie Zeit und Raum des Geschehens im Text bestimmt werden.
  2. Die stichwortartigen Ergebnisse werden dann in ganzen Sätzen formuliert. Damit diese Sätze einen fortlaufenden lesbaren Text ergeben, müssen sie miteinander verknüpft werden. Diese Verknüpfung kann folgender Art sein:

-Aufzählung ( zunächst, weiterhin, außerdem. schließlich)

-Verweisung im Text (Pronomina: dieser, jener, das, sie, er, etc.)

-Adverbien: genauso, dort, damals, zu diesem Zweck, usw.

-Begründung ( denn, nämlich)

-Folgerung ( daher, also)

-Gegensatz ( aber, jedoch, vielmehr)

-Einräumung ( gleichwohl, dennoch, nichtsdestoweniger)

  1. Aus dieser Zusammenfassung, die am zu interpretierenden Text entlangformuliert wird, müssen diejenigen Teile ausgewählt werden, welche den inhaltlichen Aufbau der Geschichte im Ganzen kennzeichnen. Daraus wird nun eine Einleitung in ein, zwei Sätzen verfasst, die auch außertextliche Informationen enthalten soll (Verfasser, Buchtitel, Erscheinungsjahr usw.)
  2. Einleitung und Textbeschreibung, die ihr folgt, sind nach dem Prinzip der ,umgekehrten Pyramide’ aufgebaut, so dass die Inhaltsangabe ,von oben nach unten’ gekürzt werden kann, ohne dass die wichtigsten Angaben wegfallen.



Äußere und innere Vorgänge





Perspektive

Äußere Handlung

Innere Vorgänge

Erzähler

Erzähler berichtet, was vor sich geht, was die Figuren tun, wie sie sich verhalten.

Erzähler berichtet, was die Figuren denken, fühlen, was in ihrem Bewusstsein vor sich geht (erlebte Rede).

Figuren

Figuren berichten in direkter Rede von Ereignissen, von eigenen Handlungen und Handlungen anderer.

Figuren sprechen ihre Gefühle, Gedanken und Überlegungen in direkter Rede aus (Innerer Monolog)



Gestaltung der Personen (Figuren) der Handlung

1.Charakterisierung (Eigenschaften der Figuren):

direkt:

·Erzähler beschreibt die Eigenschaften der Figur

·Ich – Erzähler (selbst Figur der Handlung) gibt ein Selbstbild

·Figur beschreibt Eigenschaften einer anderen Figur der Handlung

indirekt:

·Figur setzt den Leser durch ihr Handeln, ihr Verhalten oder ihre sprachlichen Äußerungen über ihren Charakter in Kenntnis

2.Konstellation (Beziehungen zwischen den Figuren)

Aus den Beziehungen der Figuren zu einander ergibt sich die Handlung. Häufige Konstellationen sind:

·Generationskonflikt z.B. zwischen Vater und Sohn, Mutter und Tochter

·Gegensatz zwischen Mann und Frau, z.B. Beziehungskrise

·Soziale Ungleichheit, z.B. Gegensatz zwischen Arm und Reich, zwischen Erster und Dritter Welt

·Unterschiedliche Wertorientierung. z.B. Gegensatz zwischen Materialismus und Idealismus.                                                            

3.Konzeption (Ausarbeitung der Figuren)

·Typus oder Individualität?

·Wandelt sich die Figur während der Handlung oder bleibt sie gleich?

· Ist die Figur für den Leser vollständig erfassbar oder bleibt sie vieldeutig?                                                                    


Aspekte der Zeitgestaltung in Erzähltexten

Erzähltempo= Verhältnis von Erzählzeit zu erzählter Zeit

1.Zeitraffung:Erzählzeit kleiner als erzählte Zeit             

2.Zeitdeckung: Erzählzeit gleich erzählter Zeit

3.Zeitdehnung: Erzählzeit größer als erzählte Zeit

Abfolge der erzählten Geschehnisse

1. Chronologisch : Aufeinanderfolge der erzählten Geschehnisse in natürlicher

Zeitfolge

2. Achronisch: Durchbrechung der natürlichen Zeitfolge durch Wechsel der Zeitebenen, Umstellung und Vorausdeutung                 


Anfang und Ende der Erzählung


1. Möglichkeiten des Anfangs :
Mit dem Beginn der erzählten Geschichte, an einerentscheidenden Stelle mitten in der Geschichte, am Ende der Geschichte (analytisch)      

2. Möglichkeiten des Schlusses :
Geschlossenes Ende (Geschichte findet ihren sinnvollen Abschluss) oder offenes Ende (Geschichte geht weiter , ihre Fortführung bleibt dem Leser überlassen)                                                              

 

Möglichkeiten der Erzählperspektive


                                                                                                                                                                                                                             


1. Grundbegriffe:
Der Erzähler vermittelt im Text zwischen Autor und Leser und bestimmt die Perspektive, unter der die erzählte Wirklichkeit erscheint.
Die Erzählperspektive ergibt sich aus der Erzählrolle , die der Autor im Text annimmt, aus dem Standort (point of view), von dem aus der Erzähler spricht, und der Erzählhaltung, die der Erzähler gegenüber der erzählten Welt hat.                                                                     

2. Möglichkeiten der Gestaltung der Erzählerrolle:

Auktorialer Erzähler

Personaler Erzähler

Erzählung in der dritten Person

(Er-, Sie-, Es- Erzählung)

Er organisiert die Elemente der Geschichte von einemStandort außerhalb der erzählten Welt, kennt auch das Innere der Personen der Handlung, (Innensicht)

Er, Sie, Es gehört als Person (Figur) zur erzählten Welt und ist an ihr als Handelnder oder Augenzeuge beteiligt, hat seinen/ihren Standort innerhalb der Geschichte, verfügt nicht über Einblick in das Innere anderer Personen (Außensicht)

Erzählung in der ersten Person

(Ich – Erzählung)

Der Ich- Erzähler organisiert die Elemente der Geschichte von einem Standortinnerhalb der erzähltenWelt aus, verfügt nur bei sich selber über Innensicht , kennt die anderen Personen nur in der Außensicht. Aus zeitlicher Distanz erzählt er/sie als erinnerndesIch über das erinnerte (=erlebte) Ich.

Der Ich – Erzähler ist so in die erzählte Welt verwickelt, dass er nur als erlebendesIch zu erzählen vermag, ohne zur Distanz eines erinnerten Ichs zu finden.

                                                                                                                                                                                                                     

3. Zurücktreten des Erzählers

Bei unbeteiligtem Notieren von Handlungen und Gesprächen von Personen der Handlung (reine Wahrnehmung camera eye) sowie bei szenischer Darstellung mit Figuren Dialog spricht man vom neutralenErzähler.

4. Beispiele für Erzählperspektiven
Es folgen drei verschiedene Berichte über ein und dasselbe Ereignis aus verschiedener Sicht:

  1. Eine große Anzahlvon Menschen, die er nicht kannte, zu gruppieren, war immer schon ein Problem für Wolfram, besonders wenn einige der versammelten Gesellschaft einander seit der letzten Familienfeier nicht mehr gesehen hatten und darüber auch noch froh waren. Er war erleichtert, wenn er die Gruppenfotos hinter sich gebracht hatte und zu den Großaufnahmen vom Brautpaar übergehen konnte.
    "Könnten alle Angehörigen der Braut bitte zu mir herüberkommen", rief Wolfram in seinem höflichsten Ton und versuchte seine wachsende Ungeduld zu verbergen. Es begann zu tröpfeln.

  2. Ich bin stolz, wenn ich meine Katharina betrachte. Ihr Kleid sitzt perfekt und die elfenbeinfarbene Seide passt zu der Perlenkette, die wir ihr zum 20. Geburtstag geschenkt haben. Auch das Blumenbouquet ist in der richtigen Farbe. Martin schaut gut aus in seinem dunkelblauen Anzug. Sie hat die richtige Wahl getroffen, sie sind schon ein schönes Paar. Oh Gott, es beginnt zu regnen, hoffentlich beeilt sich der Fotograf, sonst löst sich noch meine Dauerwelle auf.

  3. Die Hochzeitsgäste versammelten sich vor dem Standesamt auf dem Rasen. Sie bildeten kleine Gruppen und besprachen den letzten Familienurlaub oder das Brautpaar, anlässlich dessen Verhairatung sie hier zusammengetroffen waren. Der Fotograf hatte das Brautpaar gerade zum Lindenbaum hindirigiert und bemühte sich um die Gruppenbilder der Angehörigen.
nach "Aktionsfeld Sprache" BMUK

Nicht nur die Sicht der einen Person unterscheidet sich von der anderen. Den Fotografen beschäftigen auch andere Fragen bei seinem Hochzeitsbild als die Brautmutter, die sich von ihrem Kind lösen muss. Und auch die Arten, in denen die Personen ihre Sicht darbringen, unterscheiden sich.
Darstellung a. lässt uns an den Regungen und Überlegungen des Fotografen aus der auktorialen Innensicht teilhaben. Bei Darstellung b. handelt es sich um einen inneren Monolog der Brautmutter. Es wird nicht über die Brautmutter gesprochen, sondern die Figur spricht aus sich heraus. Wir können ihren "Originalton" hören.
Darstellung c. tritt wieder etwas zurück. Aus der Ferne wird eine Gruppe von einem unbeteiligten personalen Erzähler aus der Außensicht beschrieben.                                                                                                                                                                                                  

Schema des Interpretationsablaufs



Vom Besonderen zum Allgemeinen

  • spontanes Lesen und Erfassen des Inhalts der erzählten Geschichte, Suche nach reinem Textsinn

Inhaltsangabe

  • Ermittlung der verschiedenen Strukturelemente und ihres Zusammenhangs durch Analyse nach Formgesichtspunkten

Formanalyse

  • Reduktion der einzelnen Strukturmerkmale auf einheitliche, durchgängige Züge der Textgestalt

Interpretation


Schreibregeln für den Interpretationsaufsatz


Aufbau des Interpretationsaufsatz

Einleitung :
Kennzeichnung des zu interpretierenden Textes, Informationen zu Autor, Werk, Epoche, usw., Inhaltsangabe (Handlungen, Personen, Schauplatz, Zeit)

Hauptteil :

Schlussteil :

Überlegunge

Thematik = Grundgedanke eines Erzähltextes bzw. Frage, die er aufwirft

Aussage= Antwort, welche die aufgeworfene Frage im Text erhält
Gattung= Merkmal des Textes aufgrund literarischer Konvention                                                                                                           
             

Epoche= Merkmal des Textes aufgrund der literarischen Muster eines bestimmten Zeitalters in einer Kultur



Gesichtspunkte bei der Erschließung von Texten erzählender Prosa


Was für eine Geschichte wird erzählt (Inhalt)?

Wie wird die Geschichte erzählt?

Gestaltung der inhaltlichen Elemente:

Sprache, Stil und Komposition:

Erzählperspektive und Darstellungsformen:

Wozu wird die Geschichte erzählt (Bedeutung)?




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